Die Erweiterung der Bank wurde durch Abbruch des Nachbargebäudes und Errichtung eines Zubaus gelöst, der die Lücke füllt, den Bestandskern umfasst und den „Kreis“ sowohl Außen als auch Innen schließt. Die Bandthematik der roten Vorsatzschale, die im letzten Umbau um 1990 hinzugefügt wurde, wird dadurch Teil des Gesamtkonzeptes.

Da das Haus an einem neuralgischen Punkt steht, aber fußläufig sehr beengt aufgeschlossen ist, folgte die Entscheidung den stark geneigten seitlichen Vorbereich auf eine Ebene zu heben. Zudem ist der Zubau um ein Geschoß angehoben, wodurch sich der Platz unter das Gebäude zieht und einen adäquaten Vorbereich schafft, der mit den umliegenden Lokalen und Geschäften zu einer angenehmen Begegnungszone wird. Die Anbindung des unteren Niveaus mit ausreichend Stellplätzen runden das urbane Angebot ab.

Die Erschließung der Bank kann wie bisher über den straßenseitigen Hauptzugang, oder aber auch über den neu geschaffenen Zugang über den Platz erfolgen. Der Übergang von Bestand auf Zubau ist auf allen Ebenen barrierefrei möglich.
Im Erdgeschoß des Zubaus ist primär der neue Geschäftszweig „Private Banking“ angesiedelt. Das 1.Obergeschoß ist fremdvermietet. Im 2. Obergeschoß ist ein Veranstaltungsbereich ausgeführt, der für mehr als 100 Menschen ausgelegt ist. In direkter Verbindung befindet sich eine großzügige Terrasse die einen ungehinderten Blick auf die Stadt und die umliegenden Hügel bietet.